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Schnee auf Text 2

Autor:
Philip Fuchslocher
Schwierigkeit:
mittel
Kenntnisse:
-
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Dieses Tutorial zeigt euch auf, wie ihr auf eine weitere Weise Schnee auf euren Text zaubern könnt. Dieser Schnee benötigt weniger Handarbeit und wirkt wuchtiger.


1. Größe und Farben

Wir erstellen uns ein neues Dokument mit schwarzem Hintergrund. Per Textwerkzeug geben wir unsere gewünschte Typo ein, möglichst eine fettere Schrift. Wer z.B. Arial wählen wollte, sollte doch noch einen zweiten Blick in die Schriftsammlung riskieren.
Wir weisen dem Text die Farbe Weiß zu und duplizieren die Textebene anschließend mit Strg+J.


2. Filtern

In diesem Schritt lassen wir die Buchstaben ein wenig schmelzen. Diese geschmolzenen Elemente definieren im weiteren Verlauf des Tutorials dann Schneeüberhänge.

Wir rufen den "Verflüssigen" Befehl über Filter:Verflüssigen (erst ab PS Version 6 verfügbar) auf, wählen uns eine kleine Werkzeugspitze, ich habe mich für 10 entschieden, und eine Druckkraft von ca. 40-50%. Wie in Abbildung 3 zu sehen, ziehen wir nun an einigen Stellen der Buchstaben die Unterkanten nach unten. Bei Gefallen bestätigen wir den Verflüssigen-Dialog mit OK. Durch mehrmaliges Aufrufen des Filters erreicht ihr mitunter interessantere Effekte als in einem Durchgang!

Nun machen wir den Schnee plastischer, momentan haben wir ja nichts, als ein paar zerrupfte Buchstaben. Wir öffnen die Fülloptionen der gerade verzerrten Textebene und tätigen einige Einstellungen.
Ihr könnt Abbildung 4 als Richtwerte nehmen. Je nach Schriftart und Größe empfiehlt es sich jedoch, etwas zu experimentieren.

Den ersten interessanten Zwischenschritt seht ihr in Abbildung 5.
Anschliessend duplizieren wir die Schnee-Ebene und erstellen unterhalb davon eine neue leere Ebene. Bei noch aktivierter, duplizierter Schnee-Ebene drücken wir Strg+E und verschmelzen damit die Schneetypo mit der leeren Ebene. Auf diese Weise werden die Ebeneneffekte direkt in die Ebene eingerechnet.

Nun verleihen wir dem Schnee ein wenig Struktur. Über Filter:Störungsfilter:Störungen hinzufügen geben wir dem Schnee ein wenig Körnung. In Abbildung 6 könnt ihr wieder Richtwerte entnehmen.

Weiter geht es mit dem lustigen Filtern: Über Filter:Vergröberungsfilter:Kristallisieren geben wir dem Schnee den typischen kristallinen Charakter (zumindest andeutungsweise lässt er sich erkennen). Als Wert habe ich eine Stärke von 7 gewählt, die Gaußsche Normalverteilung sowie die Option "Monochrom". Doch das sind, wie immer, Richtlinien.

Um den Schnee nicht zu rauh wirken zu lassen, erstellen wir uns nun noch per Strg-Klick auf die gerade bearbeitete Textebene den Gaußschen Weichzeichner mit einer Stärke von ca. 1 an.


3. Noch mehr filtern

Damit der Schnee nicht zu langweilig wirkt, bekommt unsere Typo nun noch ein paar Eiszapfen spendiert. Dazu erstellen wir unter unserer ersten Schneetext-Ebene eine leere Ebene und fügen die beiden Ebenen, wie bereits weiter oben einmal beschrieben, zusammen (Strg+E). Anschliessend drehen wir die Ebene um 90° im Uhrzeigersinn und wenden den Stilisierungsfilter Wind darauf an. Am besten verwendet ihr diesen in 2 Durchgängen. In beiden Fällen Windrichtung von rechts, einmal mit stärkerer und einmal mit geringerer Kraft. Nach dem Filtern dreht ihr den Text wieder um 90° in die Ursprungsposition zurück und rückt ihn, falls nötig, mit den Pfeiltasten der Tastatur wieder an die richtige Stelle.

Ich habe dieser Ebene als Feinschliff noch eine leicht abgeflachte Kante mit Relief zugewiesen, mit einem bläulichen Schatten. Anschliessend noch einige Male den Weichzeichnungsfilter Weichzeichnen angewendet und mich zufrieden zurückgelehnt.


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Das zu erreichende Endergebnis.
Abbildung 1
Das zu erreichende Endergebnis.
Vorbereitende Schritte.
Abbildung 2
Vorbereitende Schritte.
Über den Schwellenwert werden die Informationen der Farbkanäle reduziert.
Abbildung 3
Über den Schwellenwert werden die Informationen der Farbkanäle reduziert.
Die Werte dienen als Richtlinie...
Abbildung 4
Die Werte dienen als Richtlinie...
...um den Schnee plastischer zu machen.
Abbildung 5
...um den Schnee plastischer zu machen.
Richtwerte für die Körnung des Schnees.
Abbildung 6
Richtwerte für die Körnung des Schnees.
Der Schnee im fortgeschrittenen Stadium.
Abbildung 7
Der Schnee im fortgeschrittenen Stadium.
Jeder Kanal wird einzeln mit dem Radialen Weichzeichner behandelt.
Abbildung 8
Jeder Kanal wird einzeln mit dem Radialen Weichzeichner behandelt.