4. Schnittmasken
Diese letzte Variante ermöglicht das erstellen von temporären Masken. Wer sich in Photoshop ein wenig auskennt, wird mit dem Begriff der Vektor- oder Ebenenmaske sicherlich etwas anfangen können. Das Prinzip ist hier das Selbe:
Ein Vektorobjekt (es muss zwingend eine Vektorvorlage sein), dient als Referenzobjekt, anhand dem die Maskierung erfolgt. Im folgenden Beispiel habe ich die Kontur des Pelikans auf ein Foto gelegt. (Abbildung 11)
Um die Maske zu erstellen wählen wir sowohl Vektorform als auch Foto an und wählen: Objekt: Schnittmaske: erstellen. Daraufhin bleibt das Bildmotiv nur noch innerhalb der Kontur des Pelikans zu erkennen. (Abbildung 12) Das Foto können wir unter Verwendung des Direkt-Auswahl Werkzeuges noch umher schieben, um es besser auszurichten.
Soll sich die Maskierung auf alle Inhalte einer Ebene, bzw. einer Gruppe auswirken, so muss das Referenzobjekt an die oberste Stelle in der Ebene bzw. der Gruppe gebracht werden. (Abbildung 13)
Nun wird die Gruppe (!) oder die Ebene (!), nicht die Maske oder die Einzelobjekte markiert und in den Optionen der Ebenenpalette „Schnittmaske erstellen“ angewählt. Das Ergebnis ist wie gewohnt, jedoch auf alle Inhalte der Gruppe bzw. Ebene angewendet. Per Drag & Drop in der Ebenenpalette können einzelne Elemente aus einer Schnittmaske entfernt werden.
Soll eine Maske komplett aufgelöst werden die maskierten Objekte, Gruppe oder Ebene markiert und über die Optionen der Ebenenpalette mit dem Befehl „Schnittmaske zurückwandeln“ wieder in ihren Ursprung geführt.
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- Abbildung 11
Erstellen eines Maskenobjektes auf Vektorbasis. 
- Abbildung 12
Das Motiv erscheint nur noch innerhalb der Kontur des Vektorobjektes. 
- Abbildung 13
Die korrekte Anordnung des Vektorobjektes in der Ebenenhierarchie ist wichtig.



