Samplingrate
Die Abtastrate bestimmt die Genauigkeit der Digitalisierung von analogen Tonsignalen. Dabei gibt der Wert, üblich in Hertz, an, in welchem Intervall der Schalldruck geprüft wird. Die Abtastrate muss doppelt so hoch sein wie die auszugebende Signalbandbreite (eine Musik-CD kann mit 44,1 KHz also höchsten einen Ton von 22 KHz wiedergeben). Wird dieses Abtasttheorem verletzt, kann es zu so genannten Spiegelfrequenzen also Störungen kommen.
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Satzspiegel
Der Satzspiegel umfasst die Teilgestaltung einer Seite. Dazu gehören Anordnung, Größe von Text und Abbildungen, sowie Fußnoten und lebende Kolumnentitel. Marginalien und alleinstehende Seitennummern zählen jedoch nicht dazu.
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Scanner
Ein Erfassungsgerät, welches Informationen gerastert einliest bzw. ein Objekt vermisst und die gewonnenen Daten an eine Verarbeitungsstelle (z.B. einen Computer) weitergibt. Es gibt verschiedene Arten von Scanner, als Auszug: Flachbettscanner, Handscanner, Durchlichtscanner, Trommelscanner, ect. Alle gemeinsam lassen sich über verschiedene Eigenschaften einstufen. Darunter fallen Abtastauflösung, Rasterfrequenz, Ausgabeauflösung, Dichteumfang, Tonwertumfang, Farbtiefe, sowie Geschwindigkeit.
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Schöndruckseite
Sie ist die bei der Papierherstellung vom Sieb abgewandete Seite und wird somit glatter und ist daraus resultierend besser und als erste zu bedrucken. Hochwertige Papiere machen allerdings kaum Unterschiede zwischen der Schön- und Widerdruckseite.
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Schmuckfarbe
Siehe Volltonfarbe
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Schmutztitel
Aus der Entwicklung des Buchdruckes heraus entstanden und aus Tradition bis heute verwendet, bezeichnet es die Seite vor dem eigentlichen Titelblatt eines Buches. Im 19. Jahrhundert wurden diese noch ohne Einband und ungeschnitten verkauft. Der Käufer musste es nachträglich beim Buchbinder mit einem Umschlag versehen lassen. Der Schmutztitel hielt für die Zwischenzeit das eigentliche Deckblatt sauber. Oft beinhaltet es nur den Kurztitel des Buches und den Namen des Autors, gelegentlich auch das Verlagssignet.
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Schriftfamilie
Der umfassende Begriff für unterschiedliche, aber zusammengehörige Schriftschnitte, die den gleichen Namen tragen (z.B. „Myriad Pro“). Hauptformen einer Schriftfamilie sind der Normalschnitt, die Kursive, der Fettschnitt und ein fettkursiver Schnitt. Im DTP-Bereich lässt sich mit „Font“ eine einzelne Schriftform beschreiben, beim Bleisatz dagegen wird diese in allen Größen Garnitur genannt.
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Schriftgrad
Gibt die Größe einer Schriftform an, die einer Kegelgröße entspricht, also aus Ober- und Unterlänge inklusive eines gewissen Zuschlages auf beiden vertikalen Seiten besteht.
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Schriftschnitt
Aus dem Bleisatz stammender Begriff, der die einzelnen Varianten einer Schrift wie kursiv, fett, oder normal beschreibt, die als eigene Schriftreihe angelegt werden mussten. Diese Notwendigkeit besteht noch heute, da elektronisch deformierte Schriften nicht dem Sinn einer ästhetischen Typografie entsprechen.
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Schusterjunge
Die erste Zeile eines neuen Absatzes, die an unterster Stelle einer Seite erscheint. Dieser Umstand sollte vermieden werden, da typografisch nicht korrekt.
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Schutzumschlag
Loser Umschlag, der früher zum Schutz eines Buches verwendet wurde und heute oft als Werbeträger dient. Er hat vor allem bei empfindlichen Einbänden aus Stoff seine Berechtigung.
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Seitensteg
Äußerer Rand, bzw. Steg einer Seite der zwischen dem Satzspiegel und dem Seitenrand liegt.
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Sekundärfarbe
Farbe die sich aus der Mischung von zwei Primärfarben ergibt. Im RGB Farbraum sind Magenta, Cyan und Gelb Sekundärfarben, im CMYK Farbraum hingegen Rot, Grün und Blau. Man erkennt, dass die Primärfarben eines Farbraums den Sekundärfarben des anderen großen Farbraums entsprechen.
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Separation
Definition 1: Werden Farben aus dem additiven RGB-Modell in den subtraktiven CMYK-Farbraum überführt, spricht man von Farbseparation. Das automatisierte Verfahren der Druckertreiber ist allerdings aus diversen Gründen ungenau und sollte den Umständen (verwendete Druckfarben, zu bedruckendes Medium, Gesamtfarbauftragswert) entsprechend angepasst werden.
Definition 2: Das Aufteilen eines CMYK Bildes in die einzelnen Farbauszüge Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.
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Serife
Endstrich an Buchstaben einer Schrift, der das Auge in Leserichtung leiten soll und so das Erfassen von längeren Texten vereinfacht. Serifen können geschwungen oder rechteckig sein und treten in den verschiedensten Formen auf. In Schriftklassifikationen werden diese Schriften der Antiqua zugeordnet.
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Siebdruck
Durchdruckverfahren bei dem die Farbe durch ein textilartiges Sieb per Gummirakel gedrückt wird. Nicht zu druckende Bereiche werden unter zu Hilfenahme einer Schablone abgedeckt. Diese im Vergleich zu den anderen recht langsame Art des Druckes wird hauptsächlich zur Textilveredelung und zur Bedruckung anderer ungewöhnlicher Trägermaterialien wie Glas, Kunststoff, oder Keramik genutzt.
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Slice
Abschnitt einer größeren Gesamtgrafik. Die Technik des Slicens wird hauptsächlich im Bereich der Webseitengestaltung genutzt, um Screendesigns, die z.b. in Photoshop erstellt wurden, entsprechend in flexibles HTML umsetzen zu können.
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Spationieren
Oder moderner Sperren genannt, beschreibt die Dehnung des Zwischenraumes der Buchstaben eines Wortes. Kapitälchen und Versalwörter sollten spationiert/gesperrt werden, da sie sonst dem restlichen Text gegenüber einen zu hohen Grauwert annehmen und somit der Gesamtlesbarkeit entgegenstehen.
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Sperren
Modernerer Audruck für Spationieren.
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Storyboard
Die skizzenhafte Abfolge eines Produktionsablaufes, Konzeptes oder einer Idee mittels sequentieller Bilder. Es bietet eine erste Möglichkeit Gedanken visualisiert zu ordnen und somit eine Diskussionsgrundlage für weitere Beteiligte eines Projektes zu schaffen. Die Erfindung spricht man den Disney Studios zu.
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Streaming
Vorgang, der den Empfang und die gleichzeitige Wiedergabe audiovisueller Medien in einem Netzwerk beschreibt. Für den Abruf eines Streams sind zumeist zusätzliche PlugIns zum eigentlichen Betriebssystem notwendig. Die im Internet am häufigsten auftretenden sind Quicktime, Real Media sowie Windows Media. Um einen störungsfreien Ablauf des Streams zu gewährleisten, muss die Datenübertragungsrate für die zu transportierenden Daten ausreichend sein. Aussetzer bei eventuell einbrechenden Raten werden vermieden, indem ein Teil des Datenstroms als Puffer vor dem eigentlichen Abspielen angelegt wird (Buffering). Die Qualität des Materials ist aufgrund der oft beschränkten Bandbreite recht gering, andernfalls wäre keine Übertragung (annähernd) in Echtzeit möglich.
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Subtraktive Farbmischung
Farbmischung im CMYK Farbraum. Das Mischen von mehreren Farben führt immer zu einem dunkleren Ergebnis. Cyan gemischt mit Magenta ergibt Blau, Cyan mit Gelb ergibt Grün und Magenta mit Gelb ergibt Rot. Mischt man alle drei Farben zu gleichen Teilen (Cyan, Magenta, Yellow) so erhält man ein sehr dunkles, ins Schwarz übergehende Braun.
Je mehr Farbe aufgetragen wird, desto mehr wird die ursprüngliche Helligkeit des Malgrundes reduziert. Geht man von einem gewöhnlichen weißen Blatt aus, so reflektiert es zu Beginn Licht jeglicher Wellenlänge und erscheint sehr hell und weiß. Je mehr Farbe aufgetragen wird, desto weniger Licht wird reflektiert und das ursprüngliche Weiß wird in seiner Helligkeit reduziert. (subtrahiert).
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SVG
Dateiformat. (Scalable Vector Graphic).
Dieses Grafikformat beruht im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Formaten auf Vektorbasis. Dieses Format wurde vom W3C entwickelt und ist plattformunabhängig. Der große Vorteil liegt in der geringen Dateigröße, die für Vektordateien charakteristisch ist. Das Format bietet sich insbesondere für technische Grafiken und Illustrationen an. SVG Grafiken können problemlos im Browser vergrößert oder verkleinert werden und bieten damit eine willkommene Option für sehschwache Menschen.
Es basiert auf XML und ist ein Klartextformat, dessen Textinhalte von Suchmaschinen indiziert werden können.
Der Nachteil dieses Formats ist ähnlich wie beim PNG. Die aktuellen Browser unterstützen dieses Format nicht von Haus aus. Zwar kann ein kostenloses Plugin, z.B. von Adobe installiert werden, doch wie sich das mit zu installierenden Plugins in der Realität verhält, ist ja leider bekannt.
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