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Glossar

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Rakeltiefdruck

Die Weiterentwicklung des normalen Tiefdruckverfahrens, um 1890 erfunden. Ein Kupferzylinder, der vorher chemiegrafisch bearbeitet wurde, gibt die sich in den Vertiefungen gesammelte Farbe an ein Rollenrotationsdruckwerk weiter. Überschüssige wird vor dem Druck mit dem namensgebenden Rakelmesser abgestreift. Das Ergebnis ist ein satter Farbauftrag in hoher Qualität. Heutzutage kommt diese Methode hauptsächlich in Größtauflagen wie Katalogen und Illustrierten zum Einsatz.

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Rasterweite

Sie gibt im Druck den Abstand der einzelnen Rasterpunkte an und bestimmt somit die Auflösung des Produktes. Sie wird in Linien pro Zoll (lpi) oder Linien pro Zentimeter (L/cm) angegeben. Je größer der Wert, desto kleiner die Sichtbarkeit der einzelnen Punkte und desto mehr Details können abgebildet werden. Typische Beispielwerte wären: Zeitungsdruck mit 65 bis 80 lpi, Buchdruck mit 80 bis 130 lpi und gute Bildwerke mit 130 bis 150 lpi.

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Rasterwinkel

Im Druck angelegte Rasterpunkte können in einem bestimmten Winkel auf das Medium gebracht werden. Im Einfarbdruck fallen Linien bei 45° am wenigstens auf. Im Mehrfarbdruck dagegen muss jede einzelne Farbe einen unterschiedlichen Winkel aufweisen, um störende Moiré-Muster zu vermeiden bzw. zu minimieren.

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Register

Ein Begriff aus dem Druckwesen, der verwandt wird, um eine gemeinsame Schriftgrundlinie auf Vorder- und Rückseite sowie nebeneinander stehenden Spalten zu beschreiben. Wird die Registerhaltigkeit bei einem Text nicht beachtet, kann der Leser dies als unangenehm empfinden.

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Relativ Farbmetrisch

Eine Methode zur Farbraumkonvertierung, welche die Farbwerte in den Zielfarbraum so weit möglich übernimmt. Sollten Farben außerhalb liegen, wird ihnen relativ zu einem eventuell vorliegenden Weißpunkt die nächst verfügbare Stelle zugewiesen. Das Gesamtbild bleibt hierbei nicht erhalten.

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RGB

Farbraum, in dem sich mit den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau so gut wie alle anderen Farben mischen lassen. Dieses additive Modell wird heutzutage zumeist bei Geräten zur Farbsichtung (z.B. Monitore) verwendet. Im Druck dagegen kommt das subtraktive CMYK-Verfahren zum Einsatz.

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RIP

Kurzbezeichnung für „Raster Image Processor“. Ein Software- oder Hardwaremodul, welches den Syntax einer Seitenbeschreibungssprache wie Postscript in ein Pixelmuster umwandelt und dieses daraufhin auf ein Ausgabemedium (Papier im Drucker) übertragen werden kann.

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Roman

In der Typografie der englische Begriff für den gerade gestellten Standardschnitt einer Schrift, welcher im Deutschen „Buch“ oder „Normal“ genannt wird.

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