Gemeine
(plural: Gemeinen) Die Gemeinen oder auch Minuskeln genannt sind Kleinbuchstaben. Das Gegenteil von Minuskeln sind die Majuskeln bzw. Versalien.
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Gesperrt
In der Typografie versteht man unter dem Sperren einer Schrift die optische Auszeichnung, anhand welcher der Abstand zwischen den Buchstaben eines Wortes vergrößert wird. Texte in Großbuchstaben oder Kapitälchen sollten stets leicht gesperrt werden. Bei Ziffern hingegen verzichtet man darauf.
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Geviert
Das Geviert ist ein typografischer horizontaler Leerraum der der dem Schriftgrad der verwendeten Typo entspricht. Eine 10pt Schrift besitzt also einen Geviert von ebenfalls 10pt. Neben dem Geviert existieren noch die Varianten Halb-, Drittel-, Viertel- und Achtelgeviert. Die letzten beiden sind der eigentlich korrekte Abstand zum Trennen von Ziffern in Nummernblöcken (Telefonnummern, Postleitzahlen etc.)
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Geviertstrich
Der Geviertstrich entspricht dem Geviert, jedoch nicht als Leerraum sondern als waagrechter Strich in der entsprechenden Länge.
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GIF
Dateiformat. (Graphics Interchange Format). Das Gif-Format ist ein Urgestein im Internet.
Es wurde im Jahre 1987 von CompuServe als komprimierbares Dateiformat entwickelt, welches auf verschiedenen Plattformen funktionieren sollte. Im Gegensatz zu JPEG arbeitet das GIF Format verlustfrei, d.h. beim Abspeichern des Bildes kommt es zu keinen Störelementen im Bild.
Das GIF-Format ist auf 256 Farben beschränkt, kann jedoch im Gegensatz zu JPEG transparente Bereiche enthalten. Diese Transparenz beschränkt sich auf 100% oder 0% Deckkraft. Mittelwerte gibt es keine. Das GIF-Format bietet sich demnach für flächige Grafiken mit scharfen Kanten und wenigen Farben an. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass GIF Bilder als Animationen gespeichert werden können. D.h. in einer einzigen GIF-Datei können mehrere Zustände des Motivs vorliegen.
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Goldener Schnitt
Den Goldenen Schnitt findet man in verschiedenen kulturellen Bereichen wie Kunst, Geschichte, Architektur, Musik, als auch in astronomischen und noch vielen weiteren Bereichen. Die Grundaussage des goldenen Schnittes ist, dass der Mensch die Aufteilung einer Strecke oder Fläche im Verhältnis von ca. 3:5 (exakt 1: 1,618) also besonders harmonisch empfindet. Fotografien oder Malereien zum Beispiel, deren Leitmotive in einer entsprechenden Anordnung stehen üben somit eine angenehme Wirkung auf uns aus.
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Gradation
In der Fotografie: Beschreibt die Eigenschaft von Fotopapier, Helligkeiten wiederzugeben. Man unterscheidet zwischen weichen (viele Grauabstufungen, dafür kontrastärmer) und harten Gradationen (weniger Grauabstufungen, dafür knackige Kontraste).
In der Bildbearbeitung: Über die Gradation (Gradationskurve) wird eine Anpassung der Farbdichte in den Lichtern, Mitteltönen und den Tiefen vorgenommen um eine Bildvorlage für das benötigte Druckausgabemedium anzupassen. So werden helle Bereiche gerne ein wenig abgedunkelt damit sie nicht ausreißen und sehr dunkle Bereiche ein wenig aufgehellt, um sie nicht absaufen zu lassen. Druckmaschinen z.B. haben in den extrem hellen bzw. dunklen Bereichen Schwierigkeiten, differenzierte Farbabstufungen darzustellen. Die genauen Grenzen unterscheiden sich von Druckmaschine und verwendeter Papiersorte gewaltig und sollten mit der Druckerei abgesprochen werden.
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Grafiktablett
Das Grafiktablett ist ein Zeigegerät (Peripheriegerät) für den Computer. Mit Hilfe eines Stiftes, welcher auf einer Platte bewegt wird, werden Bewegungsdaten, Stiftdruck und gedrückte Tasteneingaben an den Computer übergeben. Vor allem im Grafikbereich dient das Grafiktablett dazu bessere Strichführungen zu konstruieren.
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Graukeil
Kontrollelement im Druck. Neben der eigentlichen Drucksache wird im einfachsten Fall ein grauer Verlaufsbalken von Schwarz nach Weiß mitgedruckt. Varianten, mit abgestuften und prozentual beschrifteten Grauwerten (0%, 10%,20%...100%) finden häufiger Einsatz. Anhand des Graukeils kann kontrolliert werden, ob die Schwarztöne korrekt gedruckt wurden.
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Grauwert
In der Bildbearbeitung: Helligkeitswert eines Pixels. Bei einem (Standard) 8Bit Bild kann dieser Wert 256 Abstufungen von Weiß nach Schwarz besitzen.
In der Typografie: Bei der Betrachtung eines Textes sollte dieser ausgeglichen anzusehen sein. Bei schlecht erstellten Schriftsätzen fallen teils fleckige Bereiche auf, wenn Buchstabenpaare nicht sauber aufeinander abgestimmt sind und die Abstände zu dicht bzw. zu weit voneinander festgelegt sind, so dass im Fließtext Klumpen oder hässliche Lücken entstehen, die den Text an diesen Stellen dunkler oder heller erscheinen lassen.
Im optimalen Fall sind für ein Layout gewählte Schrifttypen, Schriftgrade und sonstige Auszeichnungen so gewählt, dass sich ein homogenes Gesamtbild ergibt.
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Grotesk
Synonym für Linear Antiqua. Eine Schriftart die ohne Serifen auskommt. Klassische Vertreter sind die Helvetica oder die Verdana. Groteskschriften wird in der Regel eine moderne Anmutung zugesprochen. Für lange Fließtexte ist sie nicht sonderlich gut geeignet, da die führenden Serifen fehlen. Am Bildschirm, besonders bei kleineren Schriftgraden sind serifenlose Schriften vorzuziehen.
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Grundlinie
Ein wichtiger Grundbegriff in der Typografie. Die Grundlinie bezeichnet die Linie auf der alle Buchstaben angeordnet sind. Den Abstand bei einem zweizeiligen Text von Grundlinie zu Grundlinie bezeichnet man als Zeilenabstand.
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Grundschrift
Begriff für die Schrift, in der der Grundtext eines Dokumentes gesetzt ist.
Synonyme sind Brot- oder auch Werkschrift.
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