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Glossar

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F


Fadenzähler

Der Begriff Fadenzähler stammt ursprünglich aus der Textilindustrie und wurde zur Qualitätskontrolle für gewebte Stoffe benutzt. Heutzutage benutzt findet er überwiegend Verwendung im Druck- und Verlagswesen - als Messgerät für Linienbreiten. Das Gerät besteht aus einer starken Lupe und einer mit einer Messskala versehenen Glasscheibe.

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Fahnenabzug

Der Fahnenabzug ist heute ein Synonym für den ersten Korrekturabzug. Die Bezeichnung „Fahnenabzug“ entstand aus den Spaltenabzügen, der „Fahne“ des Maschinensatzes (Setzmaschinen wie Linotype und Monotype).

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Faksimile

Faksimile bezeichnet eine originalgetreue Wiedergabe eines Buches, in dem Texte als auch Bilder in Originalgröße wiedergegeben werden müssen. Ebenso sollte auch Papier und Einband größtmögliche Orginaltreue haben.

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Falz

Ein Falz beschreibt eine gewollte Bruchstelle im Papier. Mit einem Falzbein oder mit speziellen Maschinen wird im professionellen Druck ein Bogen präpariert um ein anschließend sauberes Ergebnis in der Weiterverarbeitung (Buchbinderei) zu erhalten.
Es existieren viele verschiedene Falztechniken, wie Altarfalz, Leporellofalze, Schuppenfalze etc.
Im privaten Bereich wird ein Falz häufig beim Basteln verwendet, z.B. beim Origami. Das Papier lässt sich an diesen Stellen leichter falten.

Farbauszug

Jedes Bild besitzt im CMYK Modus vier Kanäle, einen pro Farbe. Jeder dieser Kanäle dient im Druck als Information, an welcher Stelle die jeweilige Farbe mit welcher Intensität und Dichte gedruckt werden soll. Durch die Kombination der vier Farben ergibt sich das Gesamtbild. Das Druckergebnis einer einzelnen Farbe wird als Farbauszug oder auch Separation bezeichnet.

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Farbkreis

Der Farbkreis beschreibt eine räumliche Anordnung der additiven und subtraktiven Grundfarben. Auf 0° (oben) befindet sich Rot, 120° (UZS) stehen für Grün und 240° für Blau. Den Grundfarben gegenübergestellt befinden sich die jeweiligen Komplementärfarben, die gleichzeitig die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung (CMYK) sind. (Rot - Cyan; Grün – Magenta; Blau – Gelb) Gegenüberliegende Farben werden als kontraststark empfunden, angrenzende Farben als harmonisch im gemeinsamen Auftreten.

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Farbmischung

Unter Farbsynthese bzw. Farbmischung bezeichnet man die Darstellung aller sichtbaren Farben im Auge. Im Auge werden die reflektierenden Strahlen des Objektes vereint. Man unterscheidet zwischen drei Farbsynthesen: additive Farbsynthese (Rot, Grün, Blau), subtraktive Farbsynthese (Cyan, Magenta, Yellow) und die autotypische Farbsynthese welche eine Produkt aus subtraktiver und additiver Farbmischung ist (im Druck).

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Farbmodus

Synonym für Farbraum. Der Farbmodus gibt an, nach welchem Prinzip Farben in einem Bild aufgebaut werden. Gängige Modi sind RGB (Lichtfarben), CMYK (Druckfarben), Lab, Graustufen und Bitmap.

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Farbtemperatur

Die Farbtemperatur wird in dem Wert Kelvin gemessen und beeinflusst in starkem Maße, wie wir ein Objekt in bestimmtem Licht wahrnehmen.
Das Sonnenlicht besitzt einen Kelvinwert von 5500 (Im Mittel. Morgen und Abendlicht, so wie direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit wirken sich wiederum anders aus) und wird als neutral empfunden.
Je geringer der Kelvinwert, desto wärmer (gelbstichiger) wirkt das Licht. Ein hoher Kelvinwert lässt eine Szene kühler erscheinen. In der Fotografie ist es wichtig, um das Wesen der Farbtemperaturen zu achten, um per Weißabgleich die gewünschten Farbstimmungen zu erzielen.
Ein Kerzenflamme besitzt eine Temperatur von a. 1500 Kelvin, ein klares nördliches Himmelslicht Werte um die 25.000 Kelvin.

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Farbtiefe

Die Farbtiefe beschreibt die scheinbare Sättigung realer Farbmittel in der Anwendung. Zusammen mit Buntheit, Farbintensität und Graustrich beschreibt die Farbtiefe verwandte Phänomene bunter und unbunter Farben.

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Farbton

Neben Helligkeit und Sättigung ist der Farbton ausschlaggebend für den Menschen, um eine Farbe korrekt zuzuordnen. In der Farblehre bezeichnet der Farbton die Eigenschaft, nach der man Farbempfindungen z.B. nach rot, gelb oder grün unterscheidet. Die Farbe desselben Farbtons kann in der Farbsättigung variieren, z.B. graublau oder in der Helligkeit bége.

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Flash

Der Begriff wird in der Regel dem Vektorprogramm „Adobe Flash“ zugeordnet, welches früher „Macromedia Flash“ hieß. Mit Hilfe von Flash können multimediale Inhalte, die so genannten Flash-Filme erzeugt werden. Diese Filme liegen im zuerst als *.fla, später als SWF-Dateiformat vor (ShockWave Flash / Small Web Format) und benötigen den Flash-Player, welcher sich für jeden Browser als Plugin herunterladen lässt.

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Flattersatz

Der Flattersatz beschreibt die formale Gliederung eines Textabschnitts. Die linke Textkante (linksbündiger Flattersatz) bzw. die rechte Textkante (rechtsbündiger Flattersatz) steht dabei auf gleicher Höhe. Die andere Seite des Textes läuft unregelmäßig aus.

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Fleisch

Unter Fleisch versteht man den Zwischenraum zwischen den einzelnen Schriftzeichen. Ober- und Unterlänge als auch Vor- und Nachbreite werden noch zusätzliche Zwischenräume zugewiesen, damit sich die Schriftzeichen, welche untereinander stehen, nicht berühren.

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Fließtext

ist eine Satzform in der Typografie, bei der Text in einem Stück ohne Unterbrechung durch Absätze oder Überschriften fortgeführt wird. In einem Buch findet man den Fließtext in der Regel zwischen der Kapitelüberschrift und dem Kapitelende.

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Font

bedeutet zu Deutsch "Schriftart" und ist die grafische Gestaltung eines Zeichensatzes. Schriftarten haben verschiedene Kriterien, welche zur Kategorisierung der Schriften dienen: Schriftfamilie, Schnitte (bold, regular, italic, condensed, extended,...).

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Fraktur

Auch gotische Schrift genannt. Die Formen der Buchstaben wirken im Gegensatz zu den Antiqua Varianten sehr rau, mit abrupten Richtungswechseln und erkennbar neu angesetzten Strichen. Bedeutende Vertreter sind die Schwabacher oder die Schrift Fraktur. Oftmals werden Frakturschriften mit NS-Zeiten in Verbindung gebracht, jedoch erfolgt hier leider eine zu starke Pauschalisierung der Frakturschriften.

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Frame

Film: Der Frame bezeichnet ein einzelnes Bild eines Filmes. TV-Produktionen weisen in der Regel 25 Bilder pro Sekunde (fps), Kinofilme 30 Bilder die Sekunde auf.
Eine Bildfolge mit weniger fps wird als unruhig, ruckelig, empfunden. Höhere Bildraten kann das menschliche Auge nicht als noch flüssigere Bewegung aufnehmen.

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Freistellungspfad

Mit Hilfe von Pfaden (Bézierkurve) können Objekte flexibel selektiert bzw. umrandet werden. Ein Freistellungspfad ist ein Pfad, der um ein Objekt gelegt wird um dieses freizustellen (abtrennen). Somit ist es möglich den freigestellten Bereich unabhängig vom Rest des Bildes zu bearbeiten oder zum Beispiel den Hintergrund zu entfernen der nicht freigestellt wurde. Insbesondere beim übertragen von Bildern mit transparentem Hintergrund ist es bei mancher Layoutsoftware noch zwingend nötig, mit Freistellpfaden zu arbeiten. „Einfach transparente Bereiche in z.B. TIFF Dateien werden nicht erkannt und die Transparenz geht verloren. Nur anhand eines Freistellers kann die Transparenz gewährleistet werden.

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FTP

bedeutet "File Transfer Protocol" und steht für "Dateiübertragungsverfahren". Dieses Protokoll findet beim Up- und Download von Dateien von einem FTP-Server seinen Einsatz. Häufig werden größere Dateien im Netz (Treiber, Filmtrailer etc.) als Download von einem solchen Server angeboten.

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Fußnote

Eine Fußnote steht im optimalen fall am Ende einer Seite, oder bei umfangreichen Angaben am Ende eines Kapitels oder des Buches. Sie enthält erklärende Ergänzungen zu einzelnen Begriffen oder Passagen im Fließtext.

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Fußsteg

Der Fußsteg beschreibt bei einem Druckerzeugnis den Freiraum zwischen dem Satzspiegel (bedruckter Bereich) und dem unteren Seitenrand.

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Fußzeile

Die Fußzeile führt meist gleich bleibende, bzw. nur leicht abweichende Informationen, wie z.B. die Seitenzahl an. Sie steht am unteren Rand einer Seite und ist nicht mehr Bestandteil des Satzspiegels.

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