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Farbbilder zu Strichgrafik

Autor:
Philip Fuchslocher
Schwierigkeit:
leicht
Kenntnisse:
-
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Mit dieser Lektion will ich euch zeigen, wie ihr recht schnell ein Farbbild (Foto) in ein ordentliche Strichzeichnung umwandeln könnt, die sich besonders zur Weiterverarbeitung als Vektorgrafik eignet. Je nach Motiv können die Ergebnisse unterschiedlich gut werden!


1. Vorlage-Ebene vorbereiten

Zu Beginn öffnen wir natürlich das zu bearbeitende Motiv. Ich habe mir einen Bildausschnitt eines Bildes von Rubens gewählt. Nun duplizieren wir die Bildebene. Hierzu gibt es bekanntermaßen mehrere Möglichkeiten, eine davon besteht darin, das die bestehende Ebene einfach auf das "Neue Ebene" Symbol in der Ebenenpalette zu ziehen.

Bei markierter neuer Ebene drücken wir nun STRG+I, um die Bildinformationen zu invertieren. Wir erhalten ein Negativ, wie man es von Dias kennt. (Abbildung links) Anschließend stellen wir den Ebenenmodus auf Farbig Abwedeln. Je nach Motiv kann es sein, dass ihr nur noch eine weiße Fläche seht- dies könnt ihr jedoch getrost ignorieren.


2. Linien erzeugen

Bei immer noch markierter invertierter Ebene greifen wir nun in die Filterkiste. Wir suchen uns aus den Weichzeichnungsfiltern den Gaußschen Weichzeichner, aktivieren die Vorschau Funktion und schieben nun am Regler, bis wir die Konturen der Motive unseres Bildes erkennen.

Je nach Vorlage benötigt ihr einen geringeren bzw. größeren Radius als in der Abbildung links.
Wichtig ist, dass ihr wirklich nur die Konturen erwischt. Je mehr ihr von den Details der Motive mit einbezieht, umso unpräziser wird im nächsten Schritt die Schwarz/Weiß-Umsetzung.

Nachdem wir den Filter-Dialog bestätigt haben, erstellen wir eine neue leere Ebene, markieren diese und drücken die Tastenkombination Strg+Shift+Alt+E.
Mit diesem Tastengriff fügen wir alle sichtbaren Ebenen auf der aktiven Ebene zusammen. Das Ergebnis sollte dann wie in der Abbildung links unten aussehen.


3. SW-Umsetzung

Zum Schluss gehen wir in das Schwellenwert-Menü (Bild:Einstellen:Schwellenwert) und schieben den Regler so weit nach rechts, dass wir die Konturen ausgeprägt sehen, ohne jedoch zu viel Fläche Schwarz zu färben. Hier hilft nur ein wenig experimentieren mit dem Regler.

Optional kann nun noch ein Weichzeichnungsfilter über die Grafik gelegt werden, um die Konturen ein wenig stärker zu verbinden- es wirkt dann nicht so arg pixelig- allerdings kann es je nach Motiv bereits ohne weichzeichnen ein 1A Ergebnis sein!


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Ausgangsmotiv
Abbildung 1
Das Ausgangsmotiv.
Invertieren
Abbildung 2
Die Bildebene wird invertiert.
Gaußscher Weichzeichner
Abbildung 3
Durch die Anwendung des Gaußschen Weichzeichners betonen wir die Konturen.
Ebenen zusammenführen
Abbildung 4
Die sichtbaren Ebenen werden zusammengeführt.
Schwellenwert
Abbildung 5
Über den Schwellenwert wird die Strichumsetzung geregelt.
Endmotiv
Abbildung 6
Das fertige Motiv.