Photoshop bietet mit den Ebenenmasken ein reversibles Verfahren an, um Veränderungen eines Bildes vorzunehmen. Wer diese Technik nutzt, die Handhabung mag und konsequent weiterführen möchte, sollte sich die Möglichkeiten der Einstellungsebenen bewusst machen.
Man kann sie als Blanko-Ebenen bezeichnen, auf denen Filter / Effekte gelegt werden können, die Auswirkungen auf die darunterliegenden haben, ohne das diese verändert werden müssen. In Kombination mit Maskierungen lassen sich so leicht Teilkorrekturen an einem Bild vornehmen und im nachhinein anpassen und verbessern. Leider bietet Photoshop (auch CS2) keine volle Unterstützung für alle Filter, wie man es von After Effects her kennt, sondern nur für ein paar, wenn auch relevante Voreinstellungen, die es aber wert sind einen Blick darauf zu werfen.
1. Maske erstellen (optional)
Als erstes benötigen wir eine Maskierung des zu verändernden Bereiches, in diesem Fall ein etwas zu dunkel geratenes Hochhaus vor bewölktem Himmel. (Abb. 1) Per Pfadwerkzeug (welches in einem anderen Tutorial behandelt wird) selektieren wir das gewünschte Gebiet und wandeln es in eine Auswahl um.
2. Einstellungsebene erstellen
Mit der aktiven Selektion klicken wir auf das Einstellungsebenen-Symbol am unteren Rand (CS1) und wählen die Tonwertkorrektur aus. (Abb. 2) Wir passen den Tonwert nach unseren Vorstellungen durch Verschieben der Regler und unter zur Hilfenahme der gegebenen Optionen an und Bestätigen mit dem üblichen Ok. Photoshop hat dank der Auswahl (optional aus Schritt 2) zeitgleich eine Ebenenmaske gesetzt, die ohne weiteres wie gewohnt bearbeitbar ist.
3. Fazit
Das nun vorliegende visuelle Ergebnis (Abb. 3) hätte man sicherlich auch auf vielen anderen Wegen erreicht, allerdings steht uns jetzt noch die volle Flexibilität des Einstellungsdialogs und seines Anwendungsgebietes zur Verfügung. Die Tonwertkorrektur kann nun jederzeit durch einen Doppelklick auf das Symbol der Einstellungsebene modifiziert werden, ohne tatsächliche Bildinformationen zu beschädigen.
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- Abbildung 1
Das zu beabeitende Bild. 
- Abbildung 2
Das Erstellen einer Einstellungsebene. 
- Abbildung 3
Das korrigierte Motiv.



