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Sensor und A/D-Wandlung

Autor:
Philip Fuchslocher
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Dieser Artikel soll über die Hintergründe digitaler Kameratechnik aufklären. Was passiert nachdem Licht auf den Kamerachip trifft, wie entstehen Farben und das eigentliche Motiv?


1. Der Sensor

Was in der analogen Fotografie durch den fotochemischen Film erledigt wird, also das Aufnehmen und Speichern der Bildinformation, wird in der Digitalen Fotografie von dem Sensor erledigt. Der Sensor ist meistens ein flächiges Instrument, welches eine bestimmte Anzahl von Bildpunkten speichern kann, welche für die Qualität der Aufnahmen maßgebend sind. (Auflösung der Kamera). Hierbei unterscheidet man zwischen dem CCD- und dem CMOS Sensor.

CCD: Der am häufigsten verwendete Sensor liest die Bildinformation Zeile für Zeile in ein Register aus und transportiert die Bildinformation anschließend in einen Analog-Digital Wandler, der die Daten codiert speichert, damit sie vom Computer problemlos übernommen werden können. Die CCD Sensoren gibt es bereits seit den Sechziger Jahren. Sie sind entsprechend weit entwickelt, qualitativ hochwertig und weniger anfällig als CMOS-Sensoren.

CMOS: Der CMOS muss die Bildinformationen nicht Zeile für Zeile auslesen. Vielmehr werden alle Daten gleichzeitig an ein Transistorensystem geleitet. Der Vorteil hiervon ist die schnellere erneute Aufnahmebereitschaft der Kamera nach dem Auslösen. Die auf Silizium basierenden CMOS Chips können weit billiger produziert werden, als CCD Sensoren und haben einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch, als die CCD-Sensoren.


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Sensoraufbau
Abbildung 1
Der Sensor besteht aus einer Fläche einzelner Bildpunkte/Pixel, welche die Helligkeitsinformationen der drei Grundfarben speichern. Hier eine exemplarische Abbildung für ein sogenanntes "One-Shot"-System.